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Wusstest Du schon, dass es eine APP zum Fleischatlas gibt, auf der man spielerisch zum Fleischversteher und Fleischprofi werden kann?


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Abbildung dass es eine APP zum Fleischatlas gibt, auf der man spielerisch zum Fleischversteher und Fleischprofi werden kann? Die Fragen beziehen sich auf den eigenen Fleischkonsum und dessen Auswirkungen auf das soziale und ökologische Umfeld.

Entgegen des weltweiten Trends zu mehr Fleischkonsum, ist der Fleischverbrauch in Deutschland im Jahre 2013 erfreulicherweise durchschnittlich um zwei Kilogramm pro Einwohner zurückgegangen!

Die Prognosen aus dem Fleischatlas 2014, den der BUND gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung und Le Monde Diplomatique herausgegeben hat, gehen weltweit von weiteren Produktionszuwächsen in der industriellen Fleischindustrie aus.

Allein in Deutschland werden jährlich 58 Millionen Schweine, 630 Millionen Hühner und 3,2 Millionen Rinder geschlachtet, und damit sind wir beim Schweineschlachten Europameister.

Die Konsequenz der ständig steigenden Fleischnachfrage: die Schlachtanlagen werden immer überdimensionierter, die Fleischerzeugung immer industrieller mit den Nebeneffekten wie Lebensmittelskandale, Antibiotikamissbrauch, Hormonrückstände und Nitratbelastung. Damit geht auch ein drastisch wachsender Flächenverbrauch für Futtermittel einher, mit der Folge, dass Land- und Nahrungsmittelpriese stark ansteigen werden. 70 Prozent aller Agrarflächen der Erde werden inzwischen von der Tierfütterung beansprucht und das zu Lasten der menschlichen Gesundheit und der Umwelt.

Im Zusammenhang mit den geplanten Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU muss verhindert werden, dass die hohen Standards, die wir in der EU bei Lebensmitteln haben, z. B. keine Zulassung für Hormonfleisch, nicht bei den Verhandlungen aufgeweicht werden.

Quellen: http://www.boell.de/fleischatlas
CC-BY-SA-Heinrich Böll-Stiftung, BUND, Le Monde Diplomatique

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