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Wusstest Du schon, dass Du mit Mundwasser und Zahnpaste zu viel Zink aufnehmen kannst?


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Abbildung dass Du mit Mundwasser und Zahnpaste zu viel Zink aufnehmen kannst? Zinksalze werden in Mundwasser und Zahnpaste wegen ihrer antibakteriellen Wirkung und zur Bekämpfung von Mundgeruch eingesetzt. Entsprechend der gesetzlichen Regelung dürfen in der gebrauchsfertigen Zubereitung bis zu 1,0 % an Zink (Zn2+) enthalten sein.

Für die menschliche Gesundheit ist eine geringe Menge an Zink essentiell. Das Spurenelement ist für bestimmte physiologische Prozesse notwendig, die das Wachstum, die Reproduktion, die Immunabwehr und das Nervensystem betreffen. Zink kommt natürlicherweise in der Nahrung und im Trinkwasser vor. Verschiedene Studien zeigen, dass der Zinkbedarf der Bevölkerung in Deutschland über Lebensmittel ausreichend gedeckt ist, teilweise sogar eine leichte Überversorgung mit Zink besteht.

Nimmt der Körper zu viel Zink auf, so kann es zu Störungen des Kupferstoffwechsels kommen. Eine dauerhafte erhöhte Zinkaufnahme kann zu Blutarmut, neuromotorischen Störungen und einer Schwächung des Immunsystems führen.

Das BfR kommt in seiner Risikobewertung zu folgendem Ergebnis: Unter der Annahme, dass Mundwasser und Zahnpasta die gesetzlich erlaubte Höchstkonzentration von 1,0 % an Zink enthalten, schöpfen bereits Erwachsene durch den alleinigen Gebrauch von Mundwasser fast die gesamte Tageshöchstaufnahmemenge an Zink aus. Die Zinkzufuhr aus Lebensmitteln ist dabei noch nicht berücksichtigt. Aus Sicht des BfR kann daher die regelmäßige und längerfristige Verwendung von zinkhaltigem Mundwasser für Erwachsene gesundheitlich bedenklich sein, wenn darin das gesetzliche Zinkkonzentrations-Maximum ausgeschöpft wird.

Für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 17. Lebensjahr sollten Mundhygieneprodukte zinkfrei sein.

Quelle: Stellungnahme Nr. 011/2015 des BfR vom 6. Mai 2015
http://www.bfr.bund.de/cm/343/zinksalze-in-mundwasser-und-zahnpasta.pdf

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