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Wusstest Du schon, dass Du geräucherten Butterfisch nur in kleinen Mengen genießen darfst?


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Abbildung dass Du geräucherten Butterfisch nur in kleinen Mengen genießen darfst? Unter den Fischprodukten, die in Deutschland im Handel sind, befinden sich seit einigen Jahren auch Erzeugnisse von heiß geräucherten Buttermakrelenstücken, die als „geräucherte Buttermakrele" oder „geräucherter Butterfisch" gehandelt werden.

Es handelt sich hier um Fisch verschiedener Spezies, der sehr fetthaltig ist und vorwiegend als geräucherte Stücke gehandelt wird. Es gibt Berichte aus Deutschland und dem Ausland, dass nach dem Verzehr größerer Mengen derartiger Fischereierzeugnisse bei empfindlichen Personen Magen-Darm-Störungen hervorgerufen werden können. Diese traten kurz nach dem Verzehr auf und waren vorübergehend. Diese werden ursächlich dem hohen Anteil von schlecht- bzw. unverdaulichen Wachsestern im Muskelfleisch dieser Fische zugeschrieben.

Nach einer Abschätzung der ehemaligen Bundesforschungsanstalt für Fischerei nimmt ein Verbraucher, der 100g geräucherte Buttermakrelen verzehrt, bei einem durchschnittlichen Ölgehalt von 23 % etwa 20 g Wachsester auf. In diesen Wachsestern, auch als Gempylotoxine bezeichnet, sind C14 bis C22-Fettsäuren mit Fettalkoholen ähnlicher Kettenlänge verestert.

Die Verbraucher sollten aus Sicht des Bundesinstituts für Risikobewertung über dieses potentielle Risiko informiert werden: z.B. „der Verzehr größerer Menge kann Magen-Darm-Störungen hervorrufen“, wenn auch dabei nicht sicher angegeben werden kann, ab welcher Verzehrsmenge gastrointestinale Störungen möglich sind.

Quelle:
http://www.bfr.bund.de/cm/343/gesundheitsbeeintraechtigungen_durch_den_verzehr_von_buttermakrelen.pdf
http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32008R1021
Gesundheitsbeeinträchtigungen durch den Verzehr von Buttermakrelen: Stellungnahme Nr. 042/2009 des BfR vom 2. November 2009

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