Pfeffer in der Küche
Coss-Moss Bereich Essen & Trinken Top Beitrag

Welche Sorte wofür?

25.01.2017 Pfeffer ist neben Salz das wichtigste Gewürz in der deutschen Küche und punktet vor allem mit Vielseitigkeit. Seine pikante Schärfe verfeinert Fleisch, Fisch, Gemüse, aber auch Süßspeisen. Echten Pfeffer (Piper nigrum) gibt es in Deutschland in schwarz, weiß und grün. Für die Schärfe ist in erster Linie das Alkaloid Piperin mit einem Anteil von 5 bis 9 Prozent verantwortlich. Piperin regt die Speichel- und Magensaftsekretion an und unterstützt damit die Verdauung. Weitere Inhaltsstoffe sind ätherische Öle und verschiedene Harze.

Schwarzer Pfeffer hat ein scharfes Aroma mit einer leichten Zitrusnote und ist in vielen Gewürzmischungen enthalten. Von süß bis pikant – es gibt kaum eine Speise, die nicht von der Würze des Allrounders profitiert. Weißer Pfeffer passt optisch besser zu hellen Gerichten, schmeckt allerdings weniger aromatisch und fruchtig. Er ist ideal für Geflügel, Lamm, Salate, helle Soßen und Suppen. Die milde und frische Kräuternote von grünem Pfeffer verfeinert Fisch und Meeresfrüchte.

Es lohnt sich, auch mit anderen Pfeffer-Varianten zu experimentieren. So ist der Lange Pfeffer deutlich schärfer als Schwarzer Pfeffer und vereint auch süßliche Aromen. Vorsichtig dosiert passt er zu Käse, Wild, Ente, frischen Früchten, süßem Milchreis oder Pfannkuchen. Szechuan-Pfeffer, auch Japanischer Pfeffer genannt, sorgt für ein Prickeln auf der Zunge. Er wird in der fernöstlichen Küche für Fisch und Fleisch verwendet und gerne mit Knoblauch und Ingwer kombiniert. Mit Kubeben-Pfeffer lassen sich besonders gut Gemüsegerichte verfeinern.

Im Handel ist Pfeffer ganz oder gemahlen, grob oder fein erhältlich. In gemahlener Form geht das Aroma allerdings rasch verloren. Idealerweise werden die Pfefferkörner frisch gemahlen oder kurz vor der Verarbeitung mit einem Mörser zerstoßen. Das Gewürz wird erst zum Ende der Garzeit oder nach dem Servieren bei Tisch hinzugefügt. Mahlen Sie nicht mit der Pfeffermühle über dem Kochtopf, denn die Feuchtigkeit des aufsteigenden Dampfs kann das Mahlwerk schädigen. Wenn Pfeffer trocken, dunkel und kühl aufbewahrt wird, bleibt das Aroma ganzer Körner Jahre erhalten.

Weitere Informationen: aid-Broschüre „Küchenkräuter und Gewürze“
WERBUNG
Verwandte Produkte zu dieser Meldung
Quellen:
Heike Kreutz, www.aid.de
Bild: © pixabay
zurück zur Übersicht
Das könnte dich auch interessieren
  • Bäuerlichen Betrieben eine Zukunft geben Abbildung

    Bäuerlichen Betrieben eine Zukunft geben

  • Sommerdrinks für heiße Tage Abbildung

    Sommerdrinks für heiße Tage

  • Sortenreine Produkte in unseren Bäckereien Abbildung

    Sortenreine Produkte in unseren Bäckereien

  • Mit diesen Tipps ganz einfach Insekten helfen Abbildung

    Mit diesen Tipps ganz einfach Insekten helfen

  • Green Product Award 2017 Abbildung

    Green Product Award 2017

  • Allergenkennzeichnung Abbildung

    Allergenkennzeichnung

  • Erster Bio-Dünger aus 100 % regionalem Klee Abbildung

    Erster Bio-Dünger aus 100 % regionalem Klee

  • Biokreis tritt Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser bei Abbildung

    Biokreis tritt Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser bei