Made in Germany - Bettwaren mit heimischen Bio-Daunen
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Made in Germany: Waschbär bietet erstmals Bettwaren mit heimischen Bio-Daunen und aus deutscher Herstellung an

16.09.2016 Daunen aus kontrolliert biologischer Tierhaltung (k.b.T.) sind eine Besonderheit. Die Gänseaufzucht ist stark saisonal geprägt und nur wenige Tiere werden dabei nach biologischen Richtlinien gehalten. Doch Waschbär hat es geschafft und seine Ansprüche an Nachhaltigkeit sogar übertroffen: Die Bettwaren mit europäischen Bio-Daunen, die das Versandhaus bereits im letzten Jahr einführte, werden zum Auftakt der Herbstsaison von heimischen k.b.T.-Daunen abgelöst - und damit zugleich weitere Verarbeitungsschritte nach Deutschland geholt. Von den Bauernhöfen, auf denen die Gänse aufwachsen, über die Gewinnung der Daunen bis hin zur Näherei findet die Herstellung der Daunenbettwaren nun komplett in Deutschland statt, wobei alle Schritte über den Global Organic Textile Standard (GOTS) und den Organic Content Standard (OCD) rückverfolgt werden können. Damit hat Waschbär eine der kürzesten und transparentesten Lieferketten von Bio-Daunenbettwaren auf den Weg gebracht.

Daunen sind ein Geschenk der Natur. Das feine Untergefieder, vor allem von Gänsen, ist extrem leicht und wärmeisolierend; es kann viel Feuchtigkeit aufnehmen und sorgt als Füllmaterial in Bettwaren für ein angenehmes Schlafklima. Oberste Priorität haben für Waschbär dabei die ethisch und ökologisch einwandfreie Herkunft und Verarbeitung der Daunen. Mit k.b.T.-Daunen aus Europa hat Waschbär bereits 2015 eine geschlossene Bio-Produktionskette vorgestellt, die das Versandhaus nun perfektioniert hat. So bietet Waschbär mit dem Herbst/Winterkatalog 2016 erstmals Bettwaren mit aus Süddeutschland stammenden, bio-zertifizierten Daunen an. "Die kurze Lieferkette gewährleistet größtmögliche Transparenz und Kontrolle", so Barbara Engel, Leiterin des Bereichs Nachhaltigkeit und Kommunikation bei der TRIAZ group, zu der auch das Versandhaus Waschbär gehört.

Regionalität, artgerechte Bio-Haltung und Tierwohl auf allen Stufen

Die Gänse wachsen in kleinbäuerlichen, süddeutschen Landwirtschaftsbetrieben auf. Die Höfe sind entweder Naturland- oder Bioland-zertifiziert und bieten den Tieren großzügige Stallungen, von denen aus sie das ganze Jahr über Zugang zu Freiland und Wasserstellen haben, damit sie sich gemäß ihrer Natur ausleben können. Die Aufzucht der Gänse in Süddeutschland bedeutet kurze Transportwege. Das kommt nicht nur der Umwelt, sondern vor allem auch den Tieren zugute. So sind die Biohöfe maximal 3,5 Stunden vom ebenfalls süddeutschen Schlachtbetrieb entfernt, was den Transportstress für die Tiere lindert. Der Schlachthof wiederum ist mit seiner Hauptsparte ein Naturland-zertifizierter Familienbetrieb, der die Bio-Daunen als Nebenprodukt der Lebensmittelproduktion gewinnt –und das ausschließlich aus Totrupf, also nach der Schlachtung der Gänse. Offiziell ist der Lebendrupf von Geflügel bereits seit Jahren EU-weit gesetzlich verboten, trotzdem gibt es nach wie vor konventionelle Höfe, die eine gesetzliche Lücke, die eine "Daunenernte" während der Mauser erlaubt, für den Lebendrupf ausnutzen.

Zertifizierungskreislauf: Bio-Daunen mit Brief und Siegel

Mit deutschen Bio-Daunen gibt Waschbär dem Verbraucher höchstmögliche Sicherheit. Denn nach wie vor ist es, vor allem im konventionellen Bereich, aufgrund der langen, teils globalen Wertschöpfungskette und etlicher Zwischenhändler schwer nachvollziehbar aus welchen Quellen die Daunen stammen und ob sie tierleidfrei produziert worden sind. Anders bei den Daunen von Waschbär: Gemäß dem Global Organic Textile Standard (GOTS) müssen Füllungen wie Daunen, die bio-zertifizierbar sind, auch tatsächlich in Bio-Qualität eingesetzt werden. Dass es sich bei den für Waschbär verarbeiteten Daunen wirklich um Bio-Gänsedaunen handelt, gewährleistet zusätzlich die Organic Content Standard (OCS)-Prüfung der gemeinnützigen Organisation Textile Exchange, die die Ware anhand einer Mengenprüfung identifiziert und mit einem Transaktionszertifikat versieht. Nach GOTS und OCD muss sichergestellt werden, dass die Schlachterei Bio-Daunen strikt von Daunen aus konventionellen Quellen trennt. Auch die Wäscherei, die nun ebenfalls am Standort Deutschland zu finden ist, unterliegt diesen Richtlinien. Die Bio-Daunen werden hier separiert und getrennt von konventionellen Daunen gewaschen - und das ausschließlich mit Naturseife und Wasser. Verbraucher können so sicher sein, sich ausschließlich auf natürlich behandelten Bio-Daunen zu betten.

Gesteppt und zugenäht: Bio-Qualität auch beim Bezug

Die nach GOTS und OCD-zertifizierte Produktionskette reicht weiter bis in eine südbadische Bettwaren-Manufaktur. Hier werden die Daunen-Qualitätsmischungen aus der Wäscherei zu verschiedenen Kissen und Daunensteppbetten (Sommer-, Winter- und Ganzjahres-Steppdecken) weiterverarbeitet, konfektioniert und vernäht. Auch die Baumwoll-Bezüge stammen ausschließlich aus kontrolliert biologischem Anbau und sind GOTS-zertifiziert, was neben den ökologischen Standards auch faire Arbeitsbedingungen gewährleistet. Eine ökologischere, tiergerechtere und fairer produzierte Daunenware gibt es derzeit kaum; für Waschbär ist sie Ergebnis jahrelanger Pionierarbeit: "Einen zertifizierten Bio-Kreislauf aufzubauen –und das nun mit heimischen und in Deutschland weiterverarbeiteten Daunen –war schon eine Herausforderung. Umso froher sind wir, Verbrauchern deutsche Bio-Qualität anbieten zu können und zugleich der heimischen Produktion den Rücken zu stärken", fasst Barbara Engel das Engagement für Bio-Daunen zusammen.
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Quellen:
Presse-Service TRIAZ group
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Bild: © pixabay
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