Fliegen mit Baby
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Fühlt sich wie Reisen an: Tipps fürs Fliegen mit Baby

31.07.2016 Neulich am Flughafen auf dem Heimflug: Kurz vorm Boarding drängeln sich die Passagiere, es ist voll, laut und ziemlich eng. Zwischendrin natürlich auch viele Familien mit kleinen Kindern, auf dem Arm oder an der Hand.

Mitten im Gewusel ein junges Paar mit Kleinkind – und was kann man da sehen:
Sie haben eine manduca dabei! Im Handumdrehen ist das Kind auf Augenhöhe und blickt in die Runde – ja, und die Mama hat zwei Hände frei für ihr Gepäck und für ihre Bordkarte.

Vielleicht seid ihr ja früher immer gerne in den Urlaub geflogen? Und jetzt habt ihr ein Baby und vielleicht Bedenken, dass Fliegen mit Baby viel zu kompliziert oder anstrengend sein könnte.

Hier ein paar Tipps, damit der (erste) Flug mit Baby so stressfrei wie möglich wird und ein guter Start in einen tollen Urlaub gewährleistet ist.

Vor der Reise:

Dokumente: Jedes Kind braucht ein eigenes Ausweisdokument – z. B. einen Kinderreisepass. Dieses Dokument kann in Stadt- und Gemeindebüros sofort ausgestellt werden, wenn alle Dokumente vorhanden sind (Geburtsurkunde, Einverständniserklärung des anderen Elternteils, biometrisches Foto und eurer Kind). Für viele Länder außerhalb der Europäischen Union reicht solch ein Kinderreisepass allerdings nicht aus – dort ist ein Reisepass vorgeschrieben.

Gesundheitscheck beim Kind: im Zweifelsfall noch mal vom Kinderarzt/ärztin checken lassen, ob es gesund und flugtauglich ist (bei Schnupfen evtl. Nasentropfen mitnehmen)

Babys Platz im Flieger: Vor Buchung des Fluges überprüfen, ob die Fluggesellschaft geeignete Babybettchen oder Babykörbchen bereitstellt. Rechtzeitig vorab buchen! Wichtig: bei Start oder Landung dürfen die Babys nicht in diesen Bettchen liegen! Somit stellt sich die Frage, wohin dann mit dem Baby bei Start und Landung? Erlaubt ist es in der EU, die Babys auf den Schoß zu nehmen und mit einem Schlaufengurt (Loop Belt) am eigenen Beckengurt zu sichern. Dieser Loop wird kontrovers diskutiert und wird z. B. vom TÜV nicht empfohlen, da es für das Kind zu große Risiken birgt (in den USA ist der Loop Belt sogar verboten).Kinder bis zwei Jahren haben zwar keinen Sitzplatzanspruch, aber es ist empfehlenswert, Babys und Kleinkindern einen solchen eigenen Sitzplatz zu buchen (auch wenn es etwas kostet). Manche Fluggesellschaften bieten eigene Rückhaltesysteme für Kinder an – bei anderen kann man seine eigenen Kinderautositze oder Babyschalen mitbringen, die sicher an Zwei-Punkt-Beckengurten befestigt werden können. Der TÜV Rheinland hat eine Liste mit geeigneten Kindersitzen veröffentlicht. Wenn ihr mit eurem Autositz fliegt: am besten einen Fensterplatz reservieren, da ist der Sitz am wenigsten im Weg. Übrigens: Auch für Kinder ab zwei Jahren bis zu einer Körpergröße von ca. 1,25 m empfiehlt der TÜV, einen Kindersitz mitzuführen, denn die Sitze im Flugzeug sind für Erwachsene ausgelegt.


Während des Fluges:

Checkliste fürs Handgepäck: Windeln (Tipp: mehr als die übliche Kalkulation! Auf der Reise kann alles anders sein als sonst), viele Feuchttücher, ausreichend Wechselkleidung fürs Baby und ein Ersatzshirt für die Betreuungsperson, ein kleines Handtuch (kann man in jeder Galaxis gebrauchen), Deckchen, Kuscheltier, Nackenhörnchen, warme Socken, ein Halstuch, eine warme Jacke, Ersatzschnuller, Spielzeug oder Bilderbuch sowie Essen und Trinken für dein Kind. Ein paar Tüten für evtl. Abfall oder schmutzige Kleidung.

Babynahrung ist im Handgepäck erlaubt und unterliegt nicht der 100 ml Grenze, also kann für Fertigmilch auch warmes Wasser in einer Babythermosflasche mitgebracht werden (bei der Fluggesellschaft erkundigen). Manche Fluggesellschaften bieten auch an, eine Fertigmilch mit im Flieger vorhandenem Wasser zuzubereiten (am besten gleich nach dem Einsteigen ordern).

Bei Start und Landung trinken lassen – entweder stillen oder ein Fläschchen oder einen Schnuller geben. Das Nuckeln hilft deinem Baby bei dem unangenehmen Druckgefühl auf den Ohren.

Unterwegs  am Flughafen: Vom Parkplatz bis zum Flughafen ist es oft schon eine kleine Weltreise. Mit Gepäck und Kindern zählt hier jede freie Hand! Gerade, wenn man alleine oder mit mehreren Kindern reist, und nur zwei Arme hat, ist eine manduca Babytrage eine große Hilfe. Einen Buggy muss irgendwann abgegeben werden, die manduca kann ins Handgepäck und ist immer griffbereit. Denn auch nach dem Einchecken leistet die manduca gute Dienste: Beim Warten vor dem Boarding, beim Warten auf die Koffer, bei evtl. (un)geplanten Zwischenlandungen hat man das getragene Kind immer im Auge, auch wenn man sich um das Gepäck kümmern muss. Und am Urlaubsort ist eine Babytrage sowieso ein praktischer Begleiter – zum Beispiel bei Strandspaziergängen oder Besichtigungen.

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Quellen:
manduca-blog by Anja
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