Faire, ökologische Muttertags-Grüße
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Über nachhaltigen Blumenkauf:

11.05.2017 Ton in Ton oder als bunter Strauß erfreuen Blumen die beschenkten Mütter. Mit Schnittblumen aus fairem Handel profitieren gleichzeitig die Arbeiterinnen auf den Blumenfarmen in Lateinamerika und Afrika. Eine Alternative sind umweltfreundliche Blumengrüße aus ökologischer und regionaler Produktion. Die VERBRAUCHER INITIATIVE informiert über Vorteile und gibt Tipps zum Kauf.

Rosen sind an Muttertag besonders gefragt. Doch sie stehen ebenso wie andere importierte Schnittblumen immer wieder in der Kritik. Gründe sind die Arbeitsbedingungen und die Pestizidbelastung auf den Blumenfarmen. Überwiegend Frauen arbeiten dort für niedrigste Löhne, ohne Anspruch auf geregelte Arbeits- und Pausenzeiten sowie ohne soziale Absicherung. Unmengen an Pestiziden werden eingesetzt, die die Blumenarbeiterinnen krank machen und die Umwelt belasten. Der Faire Handel setzt sich dafür ein, ihre Arbeits- und Lebensbedingungen zu verbessern. "Wählen Sie daher faire Rosen für den Muttertags-Strauß. Diese sind an dem Fairtrade-Siegel zu erkennen, das für sozialverträgliche und umweltschonende Herstellung steht", empfiehlt Barbara Stocker, Referentin der VERBRAUCHER INITIATIVE. Die nachhaltigen Blumen sind in vielen Fachgeschäften oder auch in Penny-, REWE-, real,- und METRO-Filialen erhältlich.

Hierzulande bieten die Bio-Anbauverbände Bioland, Naturland und Demeter nach ihren Richtlinien hergestellte Blumen aus Freilandanbau an. Sie werden als bunte Sträuße oder Topfpflanzen auf Wochen- und Ökomärkten oder ab Hof verkauft. Ihr Vorteil ist, dass sie ökologisch produziert sind, aus der Region stammen und nicht über weite Strecken transportiert werden müssen. Das entlastet die Umwelt ebenso wie das Klima und stärkt die heimische Wirtschaft. Ab Mai sind Tulpen, Margeriten, Bartnelken, Veilchen, Akelei, Kornblumen, Pfingstrosen oder auch Schwertlilien erhältlich. "Sie tragen neben dem Bio-Siegel das Zeichen des jeweiligen Anbauverbandes. Bei einer Reihe von Höfen können Sie die Blumen selber pflücken und den Blumenkauf mit einem Ausflug auf den Bauernhof verbinden" so Barbara Stocker.
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Quellen:
Die VERBRAUCHER INITIATIVE e. V. (Bundesverband)
Bild: © TransFair e.V.
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