Fair schenken: Selbstgemachte Süßigkeiten
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Über Naschereien aus Eigenproduktion

19.12.2016 Liebevoll selbst gefertigte Plätzchen oder Pralinen sind beliebte Geschenke. Sie erfreuen nicht nur die Lieben daheim, wenn sie aus fair gehandelten Rohstoffen bestehen. Kleinbauern in Afrika, Lateinamerika und Asien profitieren von besseren Lebens- und Arbeitsbedingungen. Die VERBRAUCHER INITIATIVE e. V. sagt, wo Sie faire Zutaten kaufen können und woran sie zu erkennen sind.

"Fair gehandelte Backzutaten wie Rohrzucker, Kakaopulver und -butter, Kuvertüre, Mandeln, Haselnüsse, Rosinen, Datteln, Zimt, Kardamom, Nelken und Vanille sind in Supermärkten, Naturkostgeschäften, Weltläden oder bei anerkannten Fair-Handelsunternehmen erhältlich", so Alexandra Borchard-Becker von der VERBRAUCHER INITIATIVE e. V. Verschiedene Siegel zeichnen die Produkte aus, das bekannteste ist das Fairtrade-Zeichen. Daneben weisen die Label "UTZ Certified" und "Rainforest Alliance" daraufhin, dass bei Anbau und Verarbeitung soziale und ökologische Aspekte berücksichtigt werden. Auch firmeneigene Marken wie "GEPA fair+" von der GEPA Fair Trade Company, "Hand in Hand" von Rapunzel oder "El Puente" vom gleichnamigen Unternehmen zeigen an, dass die Lebensmittel die Kriterien des fairen Handels erfüllen oder sogar darüber hinausgehen.

Viele faire Produkte stammen aus ökologischem Anbau und tragen das EU-Biosiegel. Die Zeichen von Bio-Anbauverbänden wie Naturland oder Demeter können hinzukommen. Ihre Kriterien sind strenger als die des Biosiegels. "Kaufen Sie Butter, Sahne, Milch, Eier und Mehl aus Bio-Landwirtschaft und bevorzugen Sie Produkte aus der näheren Umgebung. Das tut Umwelt, Klima und dem regionalen Handel gut", empfiehlt die Fachreferentin. Konsequent nachhaltig ist, wer seine Köstlichkeiten möglichst wenig aufwendig verpackt. "Beispiele sind ein Schuhkarton, mit bunten Bildern aus Zeitschriften beklebt, ein Teller, eine Vase oder Stoffservietten, die weiter verwendet werden können", zählt Borchard-Becker auf. Die Geschenke zum Aufessen punkten, weil sie individuell sind, wenig Abfall produzieren und nicht die Schränke füllen.
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Quellen:
Die VERBRAUCHER INITIATIVE e. V. (Bundesverband)
Bild: © pixabay
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