Deutschlands größte eRallye
Coss-Moss Bereich Energie & Mobilität Top Beitrag

eRUDA - Deutschlands größte eRallye elektrisiert Oberbayern und Schwaben

03.10.2016 135 eFahrzeuge rollten lautlos und abgasfrei im September durch Oberbayern, Schwaben und Österreich. Die Zuschauer überzeugten sich bei der eRUDA – elektrisch Rund um den Ammersee - von der beeindruckenden Leistungsfähigkeit, der bemerkenswerten Reichweite und vom riesigen Spaß, der das elektrische Fahren auslöst. Die eRUDA ist Deutschlands größte und beliebteste eMOBIL Rallye.

Die umfangreich und vielseitige eMOBIL Fachausstellung bietet Privatpersonen, Gewerbetreibende und Kommunenvertretern die Möglichkeit, sich bei 28 Ausstellern zu informieren. Im Innen- und Außenbereich gibt es vom eAuto über das Pedelec und verschiedene Ladestationen ganz praktische Anknüpfungspunkte. Die nachhaltige Haustechnik, die neuesten Infos zum Umweltbonus und die Möglichkeit, eMOBILe vor Ort zu testen, sind eine gern genutzte Gelegenheit für Interessenten. Die Vielfalt der eMOBILität und die hohe Leistungsfähigkeit der heutigen Fahrzeuge werden bei der parallel stattfindenden eRUDA, der größten eMOBIL Rallye Deutschlands, sichtbar. „eRUDA“ steht für elektrisch rund um den Ammersee. Die ca. 200 Teilnehmer fahren an beiden Tagen durch 11 Landkreise und legen eine Distanz von 207 Kilometern zurück. Besucher können Start, Ziel und die Siegerehrung der eRallye in Fürstenfeldbruck hautnah miterleben. Startschuss ist am Samstag um 9:45 Uhr und am Sonntag um 9:15 Uhr, während des Weißwurstfrühstücks mit der Adelshofener Blaskapelle.

Die Teilnehmer – vom Pedelec und eAuto über Oldtimer bis zur Drone

Rund um die eRUDA gab es ein vielseitiges Angebot von eFahrzeugen zu sehen. Zahlreiche Aussteller präsentierten die neuesten Serienprodukte mit zwei, drei oder vier Rädern. Sie informierten die Besucher zudem ausführlich zum neuen Umweltbonus. Insgesamt gab es mit 470 kostenlosen Probefahrten auch reges Interesse, die eFahrzeuge selbst auszuprobieren. Zur eRUDA waren heuer wieder 135 Rallyeteilnehmer gekommen. Nicht nur aus Deutschland, auch aus Tschechien, Slowakei, Italien, Österreich und der Schweiz kam eine beachtliche Anzahl an Teilnehmern. Viele nutzten die eRallye, um einen eMOBILen Kurzurlaub im Fünf-Seen-Land zu genießen. Der durchschnittliche Anreiseweg steigt von Jahr zu Jahr, er lag dieses Jahr mit der einfachen Strecke bei 215 km. Die eRUDA zeigt, dass die Fernreise mit dem eMOBIL immer selbstverständlicher wird. Dies belegt klar die steigende Reichweite der eFahrzeuge und die bessere Verfügbarkeit der Schnelllade-Infrastruktur. eSternfahrten aus Miesbach, Augsburg und Mindelheim, die sich der eRUDA unterwegs anschlossen, vereinten 46 eMOBILe. Für die unterschiedlichen Ansprüche der Besucher präsentierten 49 Aussteller über 140 Fahrzeuge auf den zahlreichen eMOBIL Events. So kamen ganz unterschiedliche Interessenten auf ihre Kosten: Vom Oldtimer bis zum Sportwagen, ganz verschiedenartige Pedelecs, aber auch Dronen waren zu sehen.

Elektrisch durch 11 Landkreise

Am Samstag traten die 135 Teilnehmer eine Tagesstrecke von 99 Kilometern an. Stopp auf der ersten Etappe war in Kaufering. Dort stellten sich die Fahrzeuge zum „eRUDA“ Luftbild mit der Drohne auf. In Kaufering trafen auch die LEW eSternfahrer aus Augsburg, sowie die IFEU eSternfahrer aus Mindelheim ein. Die nächste Etappe ging zur Landsberg eMOBIL in die wunderschöne Altstadt. Die eRUDA Challenge Teilnehmer fuhren direkt weiter. Sie wollten die höhere Reichweite ihres eFahrzeuges demonstrieren. Dazu fuhren sie über Schwangau, den Fernpass in Österreich, vorbei an der Zugspitze zur Garmisch-Partenkirchen eMOBIL und danach zurück zum Ausgangspunkt nach Fürstenfeldbruck. Die Teilnehmer der eRUDA Challenge legten damit insgesamt 254 Tageskilometer zurück.

Wer am Sonntag morgen noch nicht ganz wach war, wurde durch die Adelshofener Blaskapelle in gute Laune versetzt. Gestärkt durch ein Weißwurstfrühstück starteten die Rallyeteilnehmer von Fürstenfeldbruck zur Weilheim eMOBIL, wo die EWO eSternfahrer aus dem Landkreis Miesbach eintrafen.

Das letzte Tagesziel führte auf den Kirchplatz zur Starnberg eMOBIL. Hier wurden die EWO eSternfahrer gemeinsam mit den eRUDA Teilnehmern zur E-STArt Sonderprüfung Alltagstauglichkeit begrüßt. Anschließend fuhren die Teilnehmer zur Siegerehrung nach Fürstenfeldbruck zur FFB eMOBIL zurück. Die Tagesstrecke der eMOBIL Fahrer betrug am Sonntag 108 Kilometer.

Die glücklichen Gewinner auf der 4. eRUDA

Den Siegerpreis aus der Gesamtwertung, der vom Landkreises Fürstenfeldbruck gestiftet wurde, holte sich das TEAM ZOE mit 187 Punkten. Die 1. Plätze der E-STArt Sonderprüfung Alltagstauglichkeit gingen in der Kategorie Pedelec an Klaus Hindl, in der Kategorie eRoller an Horst Pipp mit dem Fahrzeug Kyburz DXS, in der Kategorie eMOBIL Sonderklasse an Michael Oeltiker im Tesla Model S. In der Kategorie eMOBIL wurde Christoph Schaller im E-NV200 und in der Kategorie Plugin Hybrid wurde Davide Di Bella mit seinem BMW i3 REX ausgezeichnet. Der Gewinner mit dem höchsten Gesamtkilometerstand war Michael Oeltiker im Hopp Schwiiz! Team mit stolzen 134.369 Kilometern. Das älteste Teilnehmerfahrzeug war Karsten Schippers mit seinem CityEl. Es wurde im Jahr 2007 erstmals zugelassen. Für die weiteste Anreise mit 900 Kilometern aus Tschechien wurde Milan Rajchl mit seinem Nissan Leaf herzlich gratuliert.

Die FFB eMOBIL – Fachausstellung und Infoveranstaltung am Veranstaltungsforum Fürstenfeld

Die Besucher konnten ein attraktives Vortrags- und Rahmenprogramm besuchen. Möglichkeiten zu Probefahrten mit Elektroautos wurden ausgiebig genutzt. Ebenfalls gut angenommen wurden zwei geführte Pedelec Touren für Besucher, die vom Verein Ziel 21 an beiden Veranstaltungstagen durchgeführt wurden. Die Tour schloss eine Besichtigung verschiedener Kraftwerke und der Windkrafträder in Mammendorf ein. Auf der FFB eMOBIL 2016 kamen auch die Kleinen auf ihre Kosten: Die eRUDA eOLYMPIADE sorgte für Spiel und Spaß und lockte zahlreiche Kinder. Sie konnten über ihren Einsatz an Kreativität, Sportlichkeit und Wissen im Bereich eMOBILität eine Medaille gewinnen. Als besondere Highlights erwiesen sich die Flying Kids des TuS Fürstenfeldbruck und der französische World-Championship Teilnehmer Anthony Charlier. Sie holten sich mit ihren Stunts vom zahlreichen Publikum begeisterten Applaus ab. Ein Weißwurstfrühstück mit der Blasmusik Adelshofen am Sonntag sorgte für den passenden Lokalkolorit. Die FFB eMOBIL zeigte sich insofern für die eRUDA Teilnehmer als abwechslungsreicher Start- und Zielort.

Die Events – in den Herzen der Städte wird eMOBILität erlebbar

In Landsberg, Weilheim und Starnberg wurden die neuesten eFahrzeuge gezeigt - vom Pedelec bis zum Elektroauto stand alles auf dem Platz. Besichtigt werden konnten verschiedene Fahrzeugklassen, vom praktischen eAuto bis zum sportlichen Hochklassefahrzeug. Die Besucher genossen kostenlose Probefahrten. eMOBILität wurde so für Klein und Groß auf praktische Weise erlebbar. Die Besucher zeigten sich beeindruckt von der leisen und sauberen Atmosphäre im Herzen der Städte, die durch den ausschließlichen Betrieb der eFahrzeuge entstand. Die größte eMOBIL Rallye Deutschlands hat gezeigt, dass die vieldiskutierten zukünftigen Lösungen schon heute verfügbar sind. Wie schön die Innenstadtplätze mit dieser leisen und emissionsfreien Fortbewegungsform wurde, versetzte die Besucher in großes Erstaunen.
WERBUNG
Verwandte Produkte zu dieser Meldung
Quellen:
ePROJEKT TNS GmbH
Foto: eRUDA 2016
zurück zur Übersicht
Das könnte dich auch interessieren
  • Teilnehmerrekord mit 210 eFahrzeuge zum Jubiläum Abbildung

    Teilnehmerrekord mit 210 eFahrzeuge zum Jubiläum

  • Kartoffeln richtig ernten und lagern Abbildung

    Kartoffeln richtig ernten und lagern

  • Mitmachen und gewinnen! Abbildung

    Mitmachen und gewinnen!

  • Öko-Erlebnistage vom 2. September bis 3. Oktober 2017 Abbildung

    Öko-Erlebnistage vom 2. September bis 3. Oktober 2017

  • Lebensfreude Messe in Kiel Abbildung

    Lebensfreude Messe in Kiel

  • Food Trend Vegan und Vegetarisch: Kennzeichnungspraxis Abbildung

    Food Trend Vegan und Vegetarisch: Kennzeichnungspraxis

  • ProVeg statt VEBU Abbildung

    ProVeg statt VEBU

  • Dr. Hauschka und die erste Liebe Abbildung

    Dr. Hauschka und die erste Liebe