Bockshornklee für die Asia-Küche
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Im Curry oder solo

12.08.2017 Bockshornklee ist ein wichtiges Gewürz der asiatischen und speziell der indischen Küche. Die kleinen Samen sind in vielen Gewürzmischungen und oft im Currypulver enthalten. Denn sie können das Aroma anderer Zutaten sehr gut ergänzen oder abmildern. Auch solo setzt das Kraut Akzente und verfeinert Lamm, Fisch, Eintöpfe, Linsengemüse und indische Chutneys. Die Südtiroler schätzen den Bockshornklee im Käse und Brot. Im orientalischen Raum werden die zarten Blätter der Pflanze als Salat oder gedünstetes Gemüse gegessen. Auch in der Heilkunde ist der Bockshornklee seit langem bekannt. Er soll unter anderem den Appetit stärken und den Cholesterinspiegel senken.

Der Bockshornklee (Trigonella foenum-graecum) ist eine krautige Pflanze aus der Familie der Schmetterlingsblütler und stammt vermutlich aus Persien und Ägypten. Heute wird sie auch in anderen Ländern wie Marokko und Indien angebaut. Die Pflanze entwickelt Hülsenfrüchte, die je rund 20 kleine, hellbraune und harte Samenkörner enthalten. Sie werden reif geerntet und getrocknet. Der Name ist auf die Fruchthülsen zurückzuführen, die an die Hörner eines Ziegenbocks erinnern.

Im rohen Zustand schmeckt Bockshornklee leicht bitter und scharf, was auf den Aromastoff Sotolon und ätherische Öle zurückzuführen ist. Ein Küchentipp: Vor der eigentlichen Zubereitung röstet man die Samen ohne Fett in einer beschichteten Pfanne leicht an. Dann werden sie etwas dunkler und entwickeln einen karamellartigen, leicht nussigen Geschmack. Verarbeiten Sie nur die Menge, die sie tatsächlich brauchen.

Wer das exotische Gewürz ausprobieren möchte, findet es als ganze Samen, getrocknete Blätter oder Pulver in Asia- und Naturkostläden, beim Gewürzhändler und in gut sortierten Supermärkten. Kaufen Sie nur kleine Mengen, denn mit der Zeit geht das Aroma verloren. Idealerweise werden die Samen trocken, gut verschlossen und kühl aufbewahrt. Das Pulver würzt sehr intensiv und sollte daher nur sparsam verwendet werden.
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Quellen:
Heike Kreutz, www.bzfe.de
Bild: © pixabay
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