Bio-Tee und gesunde Leckereien (nicht nur) für die kalte Jahreszeit

Natürlich 'Bio' - Tee, Gebäck und Schokolade
Gibt es etwas Schöneres, als mit einer Tasse Tee auf dem Sofa zu lümmeln, während es draußen kalt und ungemütlich ist?

Füße hoch, schöne Musik hören, ein Buch lesen – all das wird durch eine heiße Tasse Tee erst perfekt.

Das einzige Problem: Gerade bei Bio-Tee, Bio-Gebäck und Bio-Schokolade ist die Auswahl riesig:

Schwarzer oder grüner Tee, Kräuter- oder Früchtetee, mit Zucker, Honig, Milch oder Zitrone? Und was Süßes dazu?

Unser kleiner Tee-Leitfaden soll helfen!

Tee – der bessere Kaffee?

Spontan würde man sagen: die Deutschen sind Kaffeetrinker. Doch heimlich und stetig steigt der Teekonsum in unserem Land. Gründe dafür könnten die bessere Verträglichkeit und die größere Auswahl an Geschmacksrichtungen sein. Aber auch die Wirkung des Tees, die sowohl wach machend sein kann als auch entspannend. Tees können antibakteriell und schmerzlindernd wirken, Blutdruck und Cholesterinspiegel senken und spielen eine wichtige Rolle bei der täglichen Flüssigkeitszufuhr.

Es ist nicht alles Tee, was schmeckt…

Der Tee eroberte von China aus die Welt. Die Legende sagt, dass dort schon vor mehr als viertausend Jahren das erste Mal Tee getrunken wurde. Heute gedeiht Tee in einem breiten Band entlang des Äquators und in höheren Lagen bis zu 2.500 Metern. Die Qualität des Tees hängt unter anderem von der Ernteperiode und von der Qualität der Blätter ab. Die erste und zweite Pflückung (im Frühjahr) bringen die beste Blattqualität zutage. Spätere Ernten erreichen selten dieselbe Qualität und werden deshalb günstiger angeboten. In Anbauregionen ohne deutlich wechselnde Jahreszeiten machen dagegen die Lage des Anbaugebietes, die Auswahl der Blätter, der Erntezeitpunkt und die Sorgfalt bei der Verarbeitung den Unterschied.

Interessant, aber nicht sehr bekannt: Eigentlich handelt es sich nur bei den beiden Ur-Teepflanzen (diese kommen aus Yunnan/China und Assam/Indien) und deren Weiterentwicklungen bzw. Züchtungen tatsächlich um „echten“ Tee – alles andere ist im Grunde nur heißes Wasser mit Pflanzenextrakt. So sind auch Kräuter- und Früchtetees streng genommen nur „teeähnliche Aufgussgetränke“.

Die bekanntesten Teesorten der heutigen Zeit sind grüner und schwarzer Tee. Berühmte Grüntees sind zum Beispiel Sencha oder Matcha. Auch der Kaiser unter den Tees, der weiße Tee, gehört im Übrigen zu den Grüntees. Seinen Namen verdankt er einem silbrig-weißen Flaum an der Blattunterseite. Zu den bekanntesten Schwarztees gehören Darjeeling (der „Champagner“ unter den Tees), Assam, Ceylon, English Breakfast, Yunnan und Earl Grey.

Abwarten und (Bio-)Tee trinken…

Ob Tee im Beutel oder lose – das bleibt jedem selbst überlassen. Auch welche Wirkung der Tee hat, kann jeder Genießer selbst entscheiden – je nachdem wie er oder sie ihn zubereitet. Tee enthält von Natur aus Koffein (früher als Teein bezeichnet). Im Gegensatz zu Kaffee kommt es im Tee in gebundener Form vor. Gießt man einen Tee auf, löst sich zunächst das Koffein. Nach längerem Ziehen gehen nach und nach die Gerbstoffe aus dem Tee in den Aufguss über. Diese beruhigen Magen und Darm. Weil sich die Gerbstoffe mit dem Koffein verbinden, entfaltet sich dessen anregende Wirkung im Tee langsamer. Tee hält so zubereitet deshalb lange munter und belebt, ohne nervös zu machen und erhöht die Konzentration für längere Zeit.

Und was gibt’s zum Tee?

Für viele wird der Teegenuss erst durch die passende Knabberei rund. Schokolade und Gebäck gehören zu den Favoriten.

Schokolade hat, ebenso wie Tee, eine lange Tradition und wurde anfangs hauptsächlich in flüssiger Form konsumiert. Heutzutage gibt es sie in unzähligen Sorten und Formen und mit den exotischsten Zutaten. Wir unterscheiden zwischen Bitterschokolade, Milchschokolade und weißer Schokolade. Edlere Schokoladen charakterisiert man häufig nach dem Anbaugebiet der Kakaobohne. Übrigens: Leider wird für Schokoladenkekse oder industriell hergestelltes Speiseeis nicht immer wirklich „echte“ Schokolade verwendet, sondern lediglich eine kakaohaltige Fettglasur. Weil diese keine Kakaobutter enthält, darf sie nicht als Schokolade bezeichnet werden.

Tee und Kaffee im Vergleich

Tee

  • 1.) zahlreiche Sorten für jeden Geschmack
    2.) gesundheitsfördernd
    3.) konzentrationsfördernd
    4.) v. a. Tee aus China kann mit Pestiziden
         belastet sein

Kaffee

  • 1.) diverse Zubereitungsformen
    2.) kann bestimmte Krankheiten vorbeugen
    3.) regt schnell an
    4.) kann koffeinabhängig machen










Ergibt Sinn: Fairer Handel

Schokolade macht immer wieder alarmierende Schlagzeilen, weil der Rohstoff knapp wird und durch Klimaveränderungen und Schädlinge die Pflanzen nicht mehr robust genug sind, um mehr Ertrag abzuwerfen. Außerdem gilt die Kakaobranche als exemplarisch für Kinderarbeit und Ausbeutung. Wer dieses System nicht unterstützen möchte und mit dafür sorgen will, dass Kakaobauern einen fairen Anteil am Verkaufserlös bekommen, sollte zu fair gehandelter Schokolade greifen.
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Wusstest Du, dass...
  • …Tee der Sage nach entdeckt wurde, weil ein Blatt eines wilden Strauchs in die Tasse eines chinesischen Kaisers wehte?
  • …Earl Grey Tee (angeblich) entstand, als auf einem Schiff während eines Sturms Bergamottöl eine Ladung Schwarztee durchtränkt hat?
  • …in der Mongolei und in Tibet Butter in den Tee gegeben wird?
  • …deutsche Bundesbürger jährlich rund 26 Liter Tee pro Kopf trinken?
  • …15 Kakaobohnen für eine Tafel Schokolade reichen und in machen sogar 100 stecken?

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